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Unsere Schreinerei hat sich auf die Schwerpunkte Imkereibedarf und Palettenbau spezialisiert. Andere Serien- oder Einzelanfertigungen erfüllen wir nach Kundenwunsch.

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Öffentliche Rahmenbedingungen und Kosten

Die Veränderung von der institutionenbezogenen zur personenzentrierten Sichtweise und die Schaffung neuer individuell gestalteter Hilfs- und Wohnangebote wirft natürlich die Frage nach den entstehenden Kosten auf . Angesichts knapper öffentlicher Mittel und der Frage, was unsere Gesellschaft bereit ist, in Angebote für Menschen mit Hilfebedarf zu investieren, ist es Ziel des Projektes, die Kosten trotz optimierter und individuellerer Betreuungsangebote neutral zu halten.

Die Projektleiter gehen davon aus, dass durch das verabredete Budget bis 31.12.2006 unterschiedliche Zuständigkeiten und damit bürokratische Wege eingespart werden können.

Hilfsmittel und Abstimmung

Um den individuellen Hilfebedarf zu ermitteln, nutzt das Wohnprojekt den Integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP) als ein wirksames Instrument.

Zusammen mit dem Klienten wird besprochen und erarbeitet, welcher Hilfebedarf konkret besteht und welche professionellen Hilfs- und Wohnangebote zur Verfügung stehen. Ebenso wichtig ist es heraus zu finden, welche nichtprofessionellen Hilfen aktiviert werden können.

Zur Ermittlung des aktuellen Hilfebedarfs und zur Koordination der möglichen Leistungsangebote ist eine in Absprache mit dem Klienten zu benennende Koordinierende Bezugsperson aus dem professionellen Hilfssystem zuständig, die die Organisation der Ziele und Hilfen begleitet. Sie muss nicht identisch mit einer zuständigen Bezugsbetreuung aus den Wohnangeboten sein.

Eine mögliche Neuaufnahme in das Wohnprojekt bzw. auch ein Verlängerungsantrag erfolgt über die Hilfeplankonferenz (HPK).

In diesem Gremium treffen sich die zuständigen Leistungsträger (Landeswohlfahrtsverband Hessen, Sozialamt Main-Kinzig-Kreis), der Sozialpsychiatrische Dienst und Leistungserbringer (z.B. Wohnprojekt), mögliche beteiligte Dienste, evt. der gesetzliche Betreuer oder eine Vertrauensperson und der Klient, wenn er dies wünscht. Die Hilfebedarfe und Angebote werden dort vorgestellt, besprochen und entschieden (Kostenzusage).

Die kontinuierliche Arbeit mit dem IBRP stellt sicher, dass jederzeit Einigkeit über die Ziele der Rehabilitation und die nächsten Schritte hergestellt wird.

Projektgruppen
Ein solcher Sichtwechsel der Entkoppelung von Hilfs- und Wohnangeboten und die Suche nach individuellen Lösungen werfen in der täglichen Arbeit neue Fragen auf und führen zu vielerlei Umstrukturierungsprozessen.

Beispiele hierfür sind:
- Wie lassen sich die Hilfsangebote eines Leistungs- und Versorgungspaketes in
  Leistungsmodule aufgliedern?- Welche Kosten entstehen?
- Wie findet Kommunikation und Koordination im Wohnprojekt und der
  Institution statt?
- Welche Datenschutzbestimmungen müssen beachtet werden?
- Wofür ist die koordinierende Bezugsperson zuständig, wie wird eine
  Abstimmung koordiniert etc.
- Wie verändern sich Teamstrukturen?
- Welche Auswirkungen hat das Wohnprojekt auf bestehende Arbeitsverträge
  und Arbeitszeiten?

Solche Fragen wurden und werden in den Projektgruppen besprochen und in Protokollen und Ergebnissen dokumentiert.

Projektsteuergruppe
Um die Ergebnisse der Umsetzung, der offenen Fragen und die Veränderungsprozesse allen Beteiligten ( LWV, Sozialpsychiatrischer Dienst, Projektleitung, Mitarbeiter etc. ) transparent zu machen, findet spätestens dreimonatlich eine Projektsteuergruppe statt.

Ein Protokoll wird allen Beteiligten zugänglich gemacht.