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15.05.2013
"Arbeit für alle"


Im Foyer des Congress Parks Hanau präsentierten sich zahlreiche hessische Integrationsbetriebe – hier die Heinzelmännchen GmbH und die M+S Markt- und Servicegesellschaft des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.

Es muss etwas geschehen, um Menschen mit schweren Behinderungen mehr Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu geben. Das war Tenor der Fachtagung „Arbeit für alle“, welche von der lag integration (Landesarbeitsgemeinschaft der Integrationsbetriebe) im Congress Park Hanau veranstaltet wurde. Zahlreiche Vertreter hessischer Integrationsbetriebe nahmen daran teil. Zu den Hauptrednern zählten der hessische Minister für Bundesangelegenheiten, Michael Boddenberg, der Leiter des Integrationsamts Hessen, Thomas Niermann, sowie der Arbeits- und Berufsforscher Dr. Markus Promberger.

Die zentrale Botschaft der gut besuchten Fachtagung: Arbeit für alle ist wichtig und schafft sozialen Mehrwert. Unterstrichen wurde dies durch einen Vortrag von Dr. Markus Promberger, Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg.

Die Forderung der Landesarbeitsgemeinschaft Integration an Gesellschaft und Politik: Verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, die gemeinsames Arbeiten ermöglichen. Denn, so der Vorsitzende Martin Berg: „Menschen mit schweren Behinderungen sind nach wie vor die Verlierer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.“  Berg ist gleichzeitig Vorstandsvorsitzender des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.), das zwei Integrationsbetriebe zu seinen Tochterunternehmen zählt: Die Heinzelmännchen GmbH, die Wäscheservice, Schulverpflegung und Hausdienstleistungen bietet, sowie die M+S Markt- und Servicegesellschaft, die zwei Supermärkte sowie zwei Mobile Märkte im Main-Kinzig-Kreis betreibt.

 
Martin Berg, der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Integrationsbetriebe.

Insgesamt gibt es 40 Integrationsunternehmen in Hessen, in denen der Anteil an behinderten Menschen in der Belegschaft zwischen 25 und 50 Prozent beträgt. Für alle Beschäftigten gelten tarifliche Bedingungen.
Ziel dieser Betriebe ist es, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen nachhaltig und dauerhaft auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Darüber hinaus könnten weitere Personengruppen von den Angeboten der Integrationsbetriebe profitieren: zum Beispiel Menschen mit Lernschwierigkeiten, geringen Qualifikationen oder Langzeitarbeitslose.


Zu den Hauptrednern der Tagung zählte der hessische Minister für Bundesangelegenheiten, Michael Boddenberg.

 Dass in dieser Frage noch viel getan werden müsse, räumte auch Michael Boddenberg ein, der hessische Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund. Die Einrichtung der Stabsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im hessischen Sozialministerium zeige, wie wichtig das Thema sei. Thomas Niermann, Leiter des hessischen Integrationsamts mit Sitz in Kassel, betonte: „Wir müssen mit der Anzahl der Integrationsbetriebe nach vorne – und mit der Anzahl der Beschäftigten.“ Integrationsprojekte seien für den Landeswohlfahrtsverband von großer Bedeutung. Er rief die Anwesenden dazu auf, interessierte Unternehmen zu beraten, wenn es um die Gründung von Integrationsprojekten gehe.
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und der Kreisbeigeordnete Dr. André Kavai würdigten die Arbeit der Integrationsbetriebe. Diese präsentierten ihre Arbeit an Ständen im CPH-Foyer und beeindruckten mit einer Vielfalt professioneller Dienstleistungen – von Gastronomie und Catering über Wäscheservice, Garten- und Landschaftspflege bis hin zu einem Reisebüro.


Viele konzentrierte Zuhörer im Brüder-Grimm-Saal des Congress Parks Hanau.

In einer Podiumsdiskussion mit den Abgeordneten der verschiedenen Parteien in den Gremien des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen ging es um die Frage „Arbeit und Schwerbehinderung – Zukunft in Hessen“. In die Diskussion wurden auch die Tagungsteilnehmer einbezogen. Der Tenor: Know-How und Kreativität der Integrationsbetriebe müssten gebündelt und genutzt werden, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Moderator Gerd Hoßbach fasste zusammen: „Wir müssen uns verständigen, wie und in welche Richtung wir uns weiterentwickeln wollen und für die Unterstützung unserer Arbeit in Politik und Gesellschaft werben.“
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